Referenzen – Übersicht

Freudenberger Historientage

Die Freudenberger Historientage fanden zum Abschluss der Freudenberger Kulturwoche statt und waren in diese Eingebettet. Besonderes Augenmerk sollte auf lokale Geschichte und Authentizität gelegt werden.

Die Historientage umfassten die vollumfängliche Konzeptionierung, Planung und Durchführung der Veranstaltung. Hierzu zählte die Auswahl der Teilnehmer, der Programmpunkte und der Programmerstellung, wie auch die Koordinierung alles Veranstaltugnsdetails vor Ort.

Eine Herausforderung der Veranstaltung war die Aufteilung auf zwei Locations, was einen Shuttle-Service notwendig machte und eine besondere Rücksichtnahme auf die Programmplanung.

Die lokale Note wurde gewährleistet durch die Auswahl an spätmittelalterlichen Living-History-Darstellern und -Handwerkern sowie wissenschaftlichen Vorträgen, die auf die Region bezogen waren („Hexenverfolgung am Untermain“ mit besonderem Bezug zu Freudenberg und „Burgenbau am Untermain“).

  • Sandra Turba („The Antique Tailoring“) demonstriert einem Besucher Details ihrer Schneiderei

  • Plattner Siefert zeigt an seiner Feldesse den Rüstungsbau

  • Anna Axtmann („Die Hafnerin“) zeigt spätmittelalterliche Töpferkunst

  • Robert Meier beginnt seinen Vortrag zur Hexenverfolgung am Untermain

1200-Jahr-Feier der Stadt Mühlheim am Main

Stadtwerke Mühlheim

Die Stadwerke Mühlheim beteiligten sich an dem Stadtfest mit einem Stand und wollten die Geschichte ihrer Stadt mit einer passenden Präsentation würdigen. Da es um das Jahr 800 noch keine Stadtwerke gab, entschieden wir uns zu dem Konzept „Wasser, Wärme, Licht“ – der Zuständigkeitsbereich der Stadtwerke und wie diesen Grundbedürfnisse im Laufe der letzten 1200 Jahre begegnet wurde.

So präsentierten sich die Stadtwerke zum einen in Kleidung, die karolingischer Kleidung um 800 nachempfunden war und konnte vor Ort eine kleine Ausstellung zeigen: Von römischen Öllampen über Kienspäne und Laternen bis hin zu Feuerstellen und Wärm- und Kühlmöglichkeiten der frühen Nachkriegszeit konnte hier gezeigt werden, wie sich die Menschen früher behalfen. Und natürlich, wie die Stadtwerke dies heute tun.
Markus Siefert, eigentlich Plattner (Rüstungsmacher für historische Rüstungen), zeigte sich vor Ort als fleißiger Deichelbohrer und durchbohrte der Länge nach einen passenden Baumstamm. So demonstrierte er, wie seit dem Mittelalter – teilweise noch bis in die 1950er Jahre! – Wasserleitungen hergestellt wurden. Ergänzende Schautafeln und -bilder informierten die Besucher über Hintergründe und Wissenswertes.

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