Touch the Past in neuem Gewand

Touch the Past in neuem Gewand

Das sieht doch schon besser aus! Nach einer ersten, etwas klinischen und staubigen Homepage habe ich beschlossen, dass etwas anderes her muss, auch mit einer neuen darunterliegenden Software. Und was soll ich sagen? Es sieht gut aus. Ja, ein paar Kleinigkeiten können noch runder gemacht werden, ein paar Texte noch überarbeitet, aber das ist dann Work in Progress – schließlich will ich ja auch immer mal aktuelle Bilder dabei haben, und so fügt sich das gut zusammen.

„Und was genau machst du?“

Primäres Ziel ist es, fundierte Konzepte zur Vermittlung passgenau auf den Kunden anzupassen. Dabei spielt Living History eine große Rolle, aber auch deren Einsatz ist nicht überall sinnvoll und will wohlüberlegt sein. Eben passend zum Konzept. Ob es nun um eine Museumseröffnung, eine Sonderveranstaltung, eine Ausstellung oder eine historische Stadtfeier geht – jedes Töpfchen hat sein Deckelchen. Deswegen bin ich auch stets erfreut, wenn ich gute Darsteller, Handwerker und Wissenschaftler kennen lerne, weil sich da schon manch interessante Verknüpfung ergeben hat!

„Du bietest auch Firmenfeiern an – nicht gerade historisch, oder?“

Wie gesagt, das kommt auf den Kunden an. Ich biete nicht nur Kultur, ich biete auch Events an. Wenn eine ambientige Feier gewünscht ist, dann steht der Vermittlungsanspruch seitens des Kunden nicht an vorderster Stelle, und das sollte ihm auch niemand aufzwingen wollen. Natürlich lässt sich so eine Feier auch historischer gestalten, gerade im Hinblick auf die kulinarische Auswahl – hier gibt die Quellenlage ja einige interessante Dinge her. Grundsätzlich ist es meine Aufgabe, die Idee des Kunden mit einem Konzept zu unterfüttern und insofern ist das Spektrum der Möglichkeiten hier mannigfaltig.

„Fotografie und Repliken bietest du auch an? Wie passt das?“

Das passt sogar ausgezeichnet! Zur Fotografie: Jeder, der ein Event ausrichtet, möchte ja auch Erinnerungen dazu festhalten. Das kann natürlich auch ein zugemieteter Fotograf machen. Oder jemand mit einem guten Handy. Man kann aber auch Wert auf die Qualität der Bilder legen und jemanden dazuholen, der sich noch dazu mit den Details von historischen Veranstaltungen auskennt und ein Auge dafür hat! Und da ich in diesem Zusammenhang schon vertrauensvoll mit Oliver Linsel gearbeitet habe, ist er mein Mann der Wahl.

Ähnliches gilt für Repliken: Zwar kennen die meisten Darsteller aus dem Living-History-Bereich „ihren“ Handwerker der Wahl, aber für Interessenten außerhalb dieser Szene ist es manchmal nicht einfach, die Qualität von Anbietern einzuschätzen. Hier helfe ich gerne aus, recherchiere den bestmöglichen Ansprechpartner und leite die Anfrage dann weiter.

„Wie ist das mit den Darstellern? Du vermietest die dann?“

So nicht, nein. In der Planung des jeweiligen Events werden, je nach Konzept, entsprechende Darsteller verbindlich angefragt. Diese erhalten dann eine angemessene Aufwandsentschädigung. Grundsätzlich gilt hier für mich: Für das Wohlbefinden und die Sicherheit der beteiligten Personen muss gesorgt sein, so gut es die Rahmenbedingungen zulassen. Und die Aufwandsentschädigung sollte für alle Beteiligten angemessen, fair und transparent sein. Erste Versuche haben gezeigt, dass alle zufrieden sind, wenn gleiche Maßstäbe angelegt werden und sich die Verhandlungspartner nach Vertragsschluss noch in die Augen schauen können. Niemand soll von einer Veranstaltung einen Nachteil haben, dann wäre es keine gute Veranstaltung.

„Was ist für dich eine gute Veranstaltung?“

Zwar kommt es auf das Konzept der Veranstaltung an, grundlegend kann ich aber sagen: Die Gäste / Besucher müssen von dem besuchten Event begeistert sein und überzeugt davon, dass der Aufwand (Anfahrt, Eintritt) sich mehr als gelohnt hat. Die Darsteller müssen voll zufrieden sein mit dem Konzept der Veranstaltung und auch entsprechend wertgeschätzt werden (auch monetär). Der Kunde soll sich grundsätzlich voll mit seiner Veranstaltung identifizieren können, und am Ende feststellen, dass seine Erwartungen übertroffen wurden.

Wenn alle Beteiligten das Gelände zum Abbau mit einem Leuchten in den Augen verlassen können – dann war es auch eine gute Veranstaltung.

Wie seht Ihr das? Was macht für Euch eine gute Veranstaltung aus?

 

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